15.08.17

Haus am Kleistpark

Im Haus am Kleistpark, ursprünglich 1880 als Botanisches Museum gebaut, befindet sich seit 1967 das Kunstamt Tempelhof-Schöneberg. Dort ist die Musikschule des Bezirks angesiedelt und die Kommunale Galerie in den oberen Räumen zeigt bei freiem Eintritt interessante Ausstellungen.
Adresse: Grunewaldstraße 6, an der Südseite des Heinrich-von-Kleist-Parks in Berlin-Schöneberg gelegen.








In der Ausstellung Raum zeichnen wurden bis Sonntag frische originelle Installationen gezeigt, die in den Raum hinein zeichnen. So die Küchenexplosion "Kleiner Schrecken"von Ka Bomhardt, "Ausblick" von Carola Dinges, ein rosenrotes Hand von Axel Lieber und "Seven Lines", die auf den Wänden quer durch den Raum von Asako Tokitsu gezeichnet wurden. 
Leider ist die Ausstellung seit Sonntag beendet, neue werden für September angekündigt.
Die poetischen Notenlinien "Pentagramme en bleu nuit" von Johannes Pfeiffer dürfen noch einige Zeit länger im Treppenhaus die Musikschüler erfreuen.

14.08.17

Ein Sonntag im Kleistpark

Der Kleistpark - eigentlich Heinrich-von-Kleistpark: ein Kleinod mitten in Berlin-Schöneberg.
Zusammentreffen von Geschichte und Gegenwart.
Ab 1801 wurde er als Botanischer Garten angelegt. Adelbert von Chamisso wirkte hier als Naturforscher.
Hundert Jahre später wurde der Park als Radrennbahn umgebaut und dann ab 1911 unter dem noch heute geltenden Namen wieder als Grünanlage nutzbar gemacht.
Auf dem Gelände befindet sich das Kammergericht.
Hier fanden im sogenannten "Volksgerichtshof" 1944-45 die furchtbaren die Schauprozesse von seinem Präsidenten Roland Freisler gegen Wiederständer statt.
Nach 1945 Sitz des Alliierten Kontrollrates, Tagungsort der Viermäche-Konferenz 1954 und 1971.









Erst nach der Wiedervereinigung wurde der kleine Park der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.
Die Potsdamer Straße/Hauptstraße und das umliegende Kiez präsentieren die typische Berliner Mischung aus Hässlichkeit und Schönheit. Uhren gehen vor, Wolken fliegen vorbei, Eichhörnchen kreuzen den Weg.
Übrigens gleich um die Ecke in der Hauptstraße 154: ein Wohnort von David Bowie, gekennzeichnet mit Gedenktafel. Und die schöne Crellestraße.



13.08.17

Ein Tag in Potsdam: im Museum Barberini

Mit der Regionalbahn vom Bahnhof Zoo gerade mal 20 Minuten entfernt: Potsdam.
Und immer eine Reise wert.










Das holländische Viertel, Alter Markt, die Freundschaftsinsel in der Havel - und alles in Sichtweite oder fußläufig vom Museum Barberini.
Dieses wurde im Januar 2017 eröffnet, nachdem es in den Jahren zuvor völlig neu aufgebaut wurde als Rekonstruktion des alten klassizistisch-barocken Palastes Barberini an gleicher Stelle. Gestiftet für die Kunst von Hasso Plattner, Mitbegründer von SAP.




In den Bildern spiegeln sich Fenster und Betrachter, eine schöne Korrespondenz, wie ich finde.
Hier Ausschnitte aus Bildern von Walt Kuhn ("Plumes", 1931), Paul Dougherty ("Storm Voice", 1912) und einem meiner Lieblingskünstler: Edward Hopper ("Sunday" von 1926 und "Approaching a City", 1946).
Die Ausstellung Von Hopper bis Rothko - Amerikas Weg in die Moderne ist noch bis 3.10.17 zu sehen.

03.08.17

Deutschzeit 7 im Cornelsen Verlag - Arbeitshefte



Einige meiner Illustrationen aus den verschiedenen Varianten des Arbeitsheftes Deutschzeit 7 bzw. 3:
für Berlin, die östlichen Bundesländer und für Gymnasien in Baden-Württemberg